Warum Bek.ai mit einem Gruß beginnt
Die meisten Finanz-Apps schreien. Rote Zahlen, Pfeile, Push-Nachrichten. Bek.ai macht das Gegenteil: Er grüßt, fasst zusammen und schweigt dann.
„Assalomu aleykum, Xo'jayin. Wie kann ich helfen?"
Der Gruß kommt aus dem Usbekischen. Xo'jayin heißt so viel wie Hausherr, ausgesprochen mit einem rauen „Ch" wie im russischen X. Die Idee dahinter: Das Geld gehört dir, Bek verwaltet nur.
Was Bek.ai zeigt
- ETFs und Einzelaktien aus dem Depot
- Gold- und Silberstücke zum aktuellen Ankaufspreis
- später ein Reservekonto als Polster
Alles in einer Summe, die du tatsächlich bekommen würdest, wenn du heute verkaufst. Nach Spesen, nach Steuer. Wie das im Detail funktioniert, steht in den folgenden Kapiteln.
I. KESt mitrechnen: Was vom Gewinn wirklich bleibt
Ein Depotwert ohne Steuer ist eine schöne Zahl, aber keine ehrliche. Deshalb rechnet Bek.ai jeden Gewinn netto.
So rechnet Bek
Verkaufswert minus Einstandswert ergibt den Gewinn. Davon gehen 27,5 % KESt weg, dazu die Orderspesen der Bank. Erst was dann übrig bleibt, landet in der Gesamtsumme.
Dividenden aus dem Ausland
Bei US-Aktien wird meist schon im Ausland Quellensteuer einbehalten. Ein Teil davon kann angerechnet werden, der Rest ist verloren. Bek markiert solche Positionen, damit du nicht doppelt zählst.
Steuereinfaches Depot
Liegt das Depot bei einer österreichischen Bank, führt diese die KESt in der Regel automatisch ab. Bek.ai bildet das nur nach, damit die Zahl auf dem Bildschirm zur Abrechnung passt.
II. Gold und Silber zählen nur zum Ankaufspreis
Wer eine Goldmünze kauft, zahlt den Verkaufspreis des Händlers. Wer sie zurückgibt, bekommt den Ankaufspreis. Dazwischen liegt der Spread, und der gehört dem Händler.
Warum nur der Ankaufspreis zählt
Bek.ai will wissen, was du hättest, wenn du heute verkaufst. Deshalb fließt nur der Ankaufspreis eines österreichischen Edelmetallhändlers in die Gesamtsumme. Das ist niedriger als der Börsenkurs, aber realistisch.
Ein Stück, eine Zeile
Jede Münze und jeder Barren bekommt einen eigenen Eintrag mit Gewicht und Feinheit. So sieht man, ob ein kleines Stück im Verhältnis teurer war als ein großes.
III. Dividendenaktien in Ruhe beobachten
Dividenden sind die leiseste Art, Geld zu verdienen. Sie kommen einmal im Jahr, ohne dass man etwas verkaufen muss. Genau deshalb passen sie zu Bek.
Rendite ist eine Momentaufnahme
Die Dividendenrendite steigt, wenn der Kurs fällt. Eine auffällig hohe Zahl kann also heißen, dass der Markt dem Unternehmen gerade wenig zutraut. Bek.ai zeigt deshalb immer auch, wie stabil die Ausschüttung in den letzten Jahren war.
Netto denken
Von jeder Dividende geht die KESt ab. Bek rechnet die Rendite nach Steuer aus, damit Vergleiche fair bleiben.
Was Bek nicht tut
Er kauft nichts und drängt zu nichts. Er sammelt, rechnet und zeigt. Die Entscheidung bleibt beim Xo'jayin.
IV. Helmut: Eine Stimme mit düsterer Ruhe
Die erste Version von Bek sprach mit der Standardstimme des Browsers. Freundlich, schnell, austauschbar. Das passte nicht.
Die Stimme heute heißt Helmut und kommt von ElevenLabs. Sie spricht tief, entspannt und ein wenig düster, wie jemand, der schon viele Märkte hat steigen und fallen sehen.
Aus Phrasen werden Sätze
Bek kombiniert vorhandene Bausteine zu neuen Sätzen: eine Begrüßung, eine Zahl, eine kurze Einordnung. Das hält den Ton gleich, auch wenn sich der Inhalt jeden Tag ändert.
„Dein Depot steht ruhig. Gold hat leicht zugelegt. Es gibt nichts zu tun, Xo'jayin."
Bek.ai ersetzt keine Anlage- oder Steuerberatung. Vergangene Ausschüttungen garantieren keine künftigen. Für Sonderfälle wie Verlustausgleich oder ausländische Fonds lohnt sich ein Blick auf die Website des Finanzministeriums.