Mein erstes Depot mit 100 Euro
Viele warten mit dem Investieren, bis genug Geld da ist. Dabei ist der erste Schritt mit 100 Euro oft wichtiger als der Betrag. Du lernst, wie ein Depot funktioniert, solange noch wenig auf dem Spiel steht.
Was du brauchst
- ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker
- ein Verrechnungskonto, von dem das Geld abgebucht wird
- einen Ausweis für die Identifizierung
Zuerst auf die Kosten schauen
Bei kleinen Beträgen fressen Gebühren schnell den Ertrag. Kostet ein Kauf mindestens 10 Euro, ist bei 100 Euro schon ein Zehntel weg, bevor die Aktie sich überhaupt bewegt hat. Vergleiche deshalb drei Zahlen: Ordergebühr pro Kauf, Depotgebühr pro Jahr und den Aufschlag für ausländische Börsen.
Steuereinfach oder nicht
Österreichische Banken führen die KESt in der Regel automatisch ab. Bei vielen ausländischen Brokern musst du Gewinne und Dividenden selbst in der Steuererklärung angeben. Das ist machbar, kostet aber Zeit. Für den Anfang ist ein steuereinfaches Depot meist die ruhigere Wahl.
Womit anfangen
Ein breiter ETF verteilt dein Geld auf hunderte Unternehmen und ist deshalb ruhiger als eine einzelne Aktie. Wer lieber einzelne Titel hält, findet im Bek-Starterpaket eine Idee für rund 100 Euro. Wichtig ist nicht der perfekte erste Kauf, sondern dass du anfängst und dranbleibst.
Keine Anlageberatung. Gebühren unterscheiden sich stark, prüf immer das aktuelle Preisblatt deines Anbieters.